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Maria Maya sorry gilberto

Freikarte
Paul Hiller, Johannes Karl, Jennifer Marre, Asja Schubert

im Rahmen der Ausstellungsreihe „Köln ‹—› München"

6.–26. November 2010
Eröffnung: Freitag, 5. November 2010, 19 Uhr

Studiogalerie der KHM
Filzengraben 2
50676 Köln
http://www.khm.de/art/studiogalerie

„Köln ‹—› München“ ist eine Ausstellungsreihe mit Arbeiten von jungen Künstlerinnen und Künstlern der Akademie der Bildenden Künste München und der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), die im Studiofoyer der KHM in Köln und im Projektraum VORSCHAU in München stattfindet. Nach dem jeweiligen Auftakt in Köln und München findet der dritte Ausstellungsteil wieder an der KHM statt. In ihren Fotografien, Videoarbeiten und Installationen gehen Paul Hiller, Johannes Karl und Asja Schubert (München) sowie Jennifer Marre (Köln) dem Idyllischen und gleichzeitig Prekären der in den Inszenierungen des Alltags enthaltenen Glücks- und Konsumversprechen nach. Fake-Architektur und Glitzerfassaden oder romantisch-rustikale Vorstellungen von Gemütlichkeit sind dabei ebenso Gegenstand der künstlerischen Auseinandersetzung wie die Untersuchung transformatorischer Prozesse.

Johannes Karl (geb. 1982 in Dachau, Studium an der Akademie der Bildenden Künste München von 2002 bis 2008) thematisiert in seinen Installationen häufig das Bild des Künstlers an sich, z.B. wenn ein ausrangierter Kopierer zum weiß-blau strahlenden Spielautomaten umfunktioniert wird und selbstreferentiell immer wieder dasselbe Blatt kopiert. Asja Schubert (geb. 1974 in Aachen, seit 2007 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München) präsentiert vier Fotoarbeiten aus der Serie „HIGH NOON“. Die auf Holzplatten gedruckten Bilder einer Western-Stadt spielen mit der Fassadenhaftigkeit unserer Welt(Vorstellungen). Paul Hiller (geb. 1984, studiert seit 2007 an der Akademie der Bildenden Künste in München) fotografiert seine Bilder vorzugsweise mit einer Hasselblad 500 C/M. Gegenstand seines Interesses sind oftmals Vergnügungsparks und andere Konsuminszenierungen – oszillierend zwischen der glitzernden Fassade und dem Eindruck von Fake. Jennifer Marre (geb. 1981 in Witten, Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln) interessiert sich gerade für Diamanten, Image-Fonds und Flamingos.

Die Ausstellungsreihe wird gefördert durch den Verein der Freunde der Kunsthochschule für Medien Köln und den Akademieverein München.

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